Vom ständigen Drang, etwas Besonderes sein zu müssen

Klicks, Likes, Favs, Selfies, und der dauernde Kampf um Bestätigung.

Immer dieser Drang, herauszustechen aus der Masse, mit was auch immer.

Dieses ständige: Du bist toll, Du bist besonders, Du bist schön. Ob es Schuld daran ist?

Natürlich ist zunächst jeder einmal einzigartig. Und jeder auf seine Weise etwas Besonderes. Aber eben nur das. Einige Menschen sehen objektiv besser aus, versprühen mehr Charme, können besser erzählen, musizieren, zeichnen, singen, haben irgendeine herausragende Begabung. Und viele von uns eben nicht. Und trotzdem versuchen m.E. Menschen immer mehr, krampfhaft an Bestätigung zu kommen. Statt einfach mal nur sie selbst zu sein. Sich anzunehmen. Auch wenn man halt aus der Masse nicht so heraussticht.

Für mehr Mut zum Mittelmaß. Zu sagen: Hey, so bin ich, und das ist gut so. Für mehr Unabhängigkeit vom ständigen Bestätigungszwang. Vom Messen des eigenen Wertes an irgendeiner Pseudo-Bestätigung im Internet. Oder auch im realen Leben.

Sie sind ok so, Sie brauchen weder Ihr Selfie zu pimpen, tolle Dinge zu machen oder Follower zu sammeln. Den Druck wegnehmen, von anderen als toll angesehen werden zu müssen. Einfach mal ganz einfach man selbst sein. Das ist – in meinen Augen – viel toller als die ständige, verzweifelnd anmutende Jagd nach Aufmerksamkeit und Bestätigung.

Für mehr in sich selbst ruhen und weniger auf den Thron klettern. Auf dem Sofa ist es nämlich viel schöner.

 

 

 

 

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